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Anmerkungen zum Kleinen Igeltanrek (Echinops telfairi)

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erschienen in den Mitteilungen der Bundesarbeitsgruppe (BAG) Kleinsäuger e.V., Heft 3/2000, pp. 8-11.

von David G. Kupitz, Arnsberg (E-Mail: dk@tenrec.org)

Allgemeines:

Kleiner Igeltanrek, Weibchen

Der Kleine Igeltanrek (Echinops telfairi, Martin, 1838) gehört innerhalb der Insektivoren-Familie der Tanreks (Tenrecidae) zur Unterfamilie der Borstenigel oder Tenrecinae (5 Spezies), die für Madagaskar endemisch sind. Das Habitat der Art ist Trockenwald, Dornbusch und Galeriewald im Südwesten und Süden der Insel (Garbutt, 1999). Von den Madegassen wird er Tambotriky oder Tanibodrika genannt, auf englisch heißt er Lesser Hedgehog Tenrec und auf französisch petit tanrec hérisson.

Der Kleine Igeltanrek ist anscheinend noch nicht gefährdet, nichtsdestotrotz gehören Madagaskars Waldgebiete zu den weltweiten "hot spots" bei der Naturzerstörung, weshalb alle Fauna der Insel spezieller Aufmerksamkeit bedarf. Hinzu kommt, dass leider trotz des Schutzstatus der Tanreks in Madagaskar immer noch wilde Igeltanreks für den Kochtopf oder den Tierhandel gefangen werden, wobei letztere in den meisten (nicht allen!) Fällen bei unerfahrenen und (durchaus nicht absichtlich) unwissenden Haltern landen.

Äußeres:

Echinops telfairi ähnelt in seinem gesamten Habitus einem schlanken Miniatur-Igel; er hat mit den Igeln (Erinaceidae) auch sonst vieles gemeinsam, trotz der nur sehr entfernten Verwandtschaft (Tanreks sind z.B. mit Spitzmäusen oder Maulwürfen etwa gleich nah verwandt wie mit Igeln). Die Igel und die Igeltanreks stellen deshalb einen klassischen Fall konvergenter Evolution dar (Gould & Eisenberg, 1966).

Sie sind etwa 14-18 cm groß und wiegen, je nach Ernährungszustand und Jahreszeit, zwischen 110 und 230 g (Garbutt, 1999). Bis auf das Gesicht und die Ventralseite sind die Tiere mit relativ langen, nicht besonders dichten Stacheln bedeckt, die nicht so spitz wie die des Braunbrustigels (Erinaceus europaeus) sind. Die Farbe der Stacheln kann von einem sehr hellen, fast weißen Ton bis hin zu dunkelgrau reichen, der Bauch ist hellgrau bis weiß gefärbt. Bei vielen Tieren sind die Flanken heller als die Oberseite, auf der häufig ein breiter "verwaschener" dunkler Strich verläuft. Diese Farbvariationen kommen auch in ein und demselben Wurf vor und sind kein Hinweis auf eine Unterart oder dergleichen.

Verhalten:

Kletterndes Igeltanrek-WeibchenDer Kleine Igeltanrek ist ein nachtaktiver Insektenjäger. Im Terrarium kommen die Tiere aber oft schon am frühen Abend aus ihrem Versteck und gehen auf Nahrungssuche. Charakteristisch für die Tanreks ist ihre sehr instabile Fähigkeit zur Thermoregulation, was sich auf ihren gesamten Jahreszyklus auswirkt und bei der Haltung berücksichtigt werden sollte. Echinops befindet sich während des Südwinters (ca. Mai-September), der durch Niederschlagsarmut (= Beutemangel) und kühlere Temperaturen gekennzeichnet ist, im Torpor; er ist lethargisch und frisst oder trinkt nur selten.

Der Kleine Igeltanrek zeigt in Gefangenschaft eine gewisse soziale Toleranz, d.h. es können teilweise sogar mehrere Paare gemeinsam gehalten werden. In dem meisten Fällen vertragen sich zwei Männchen jedoch nicht, was zu Kämpfen führt. Weibchen können meist problemlos zu mehreren gehalten werden. Gegenüber dem Menschen verhalten sich die Tiere zumeist freundlich und beißen nur, wenn man zuvor Futter in der Hand gehabt hat. Auch während der Laktationsperiode habe ich bei den Weibchen keine Steigerung der Aggressivität feststellen können, was Literaturangaben widerspricht. Gestörte oder erschreckte Tiere sträuben die Stacheln (besonders am Kopf), stoßen einen schwer zu beschreibenden Laut aus, oder rollen sich wie ein Igel zur Kugel zusammen.

Die Tiere sind semi-arboreal und können entsprechendermaßen sehr gut, wenn auch recht langsam, klettern. Teilweise hängen die Tiere an nur einen Fuß oder gar einer Kralle an einem Ast und schaffen es dennoch, sich wieder auf den Ast zu hangeln.

Interessant ist das igelähnliche Selbstbespucken oder "Duftmarkieren", das nach der Käfigreinigung, bei neuen Gegenständen im Käfig oder auch auf dem Körper eines Menschen ausgeführt wird, und bei welchem Speichel auf das Substrat gebracht, mit den Vorderpfoten verrieben und auf den Flanken verteilt wird. Der genaue Zweck dieses Verhaltens ist noch unklar.

Unterbringung:

TerrariumEs empfiehlt sich ein möglichst großes Terrarium aus Holz oder Glas, das an der Oberseite Öffnungen zur Luftzirkulation besitzt. Ich halte meine Tanreks in Käfigen verschiedener Größe, die sich an der Bauweise von Gerrits (1997a) orientieren, aber leicht abgewandelt wurden.

Das Prinzip ist eine nach vorn offene Kiste aus beschichteten Spanplatten (16 mm), die durch Holzdübel zusammengehalten wird. Der Deckel besteht ebenfalls aus Spanplatte und ist durch Scharniere nach hinten aufklappbar, was dadurch erleichtert wird, dass der Deckel an der Vorderseite einige Zentimeter überragt. Im Deckel befinden sich zwei große, mit Drahtgewebe bespannte Öffnungen, die nur einen schmalen Rand und einen Mittelsteg übriglassen. An letzterem ist ein Elstein-Dunkelstrahler (60 oder 180 Watt) befestigt, der je nach Bedarf am Kabel "herabgelassen" werden kann (auf Abstand zu Ästen und Tieren achten).

Die Vorderseite besteht aus einer Plexiglasscheibe (8 mm), deren Unterkante in einer U-Schiene ruht und die oben durch zwei auf der Oberkante der Terrarienseitenwände befestigte drehbare Metallklammern gehalten wird. Diese Bauweise ermöglicht, dass die Scheibe sowohl zur Seite geschoben, als auch komplett und problemlos herausgenommen werden kann. An der Innenseite der Scheibe ist eine ca. 10 cm hohe Plexiglasscheibe an den Käfigwänden befestigt, die verhindert, dass die Einstreu herausfällt, wenn die große Scheibe geöffnet wird.

Die Ritzen des Käfigs sind von innen mit Aquariensilikon abgedichtet.

Meine Terrarien haben die Innenmaße 100 x 60 x 60 cm, 90 x 65 x 50 cm und 70 x 60 x 60 cm. Wichtig ist nicht nur die Grundfläche, sondern auch die Höhe, da die Tiere gern klettern.

Einrichtung:

Die Einstreu besteht aus Torf oder einem Torf-Erde-Gemisch. Handelsübliche Kleintierstreu aus Sägespänen wird von den Tanreks beim Fressen nebenbei mitaufgenommen, da die Späne am Feuchtfutter oder an den Insekten kleben bleiben. Um Probleme zu vermeiden, verwende ich lieber Torf. Außerdem lassen sich Futtertiere wie Mehlwürmer, Regenwürmer oder Rosenkäferlarven in einen Torfgemisch leichter verstecken, was zur Beschäftigung der Tanreks beiträgt. Weiterhin gebe ich Laub, Heu, Stroh, Moos und Zellstoff, was auch Weibchen mit Jungen als Nistmaterial dient.

Aufgrund der bereits angesprochenen Vorliebe von Echinops telfairi für das Klettern sind die Käfige reichhaltig mit Ästen, Steinen, Korkeichenrinde und weiteren Holzstücken ausgestattet, die von den Tieren auch gern genutzt werden und zusätzliche Versteckmöglichkeiten bieten. Zusätzlich sind in einigen Käfigen Maschendrahtstreifen an den Wänden befestigt, an denen die Tanreks ebenfalls klettern (siehe auch Gerrits, 1997a; Künzle, 1998).

Der Kleine Igeltanrek ist bezüglich seiner Schlupfwinkel anscheinend recht anspruchslos; aus der Literatur und von anderen Haltern sind die unterschiedlichsten Versteckmöglichkeiten bekannt. Ich verwende verschiedene Nistkästen, u.a. selbstgebaute Kästen ähnlich denen von Künzle (schriftl. Mitt.) aus beschichteter Spanplatte (8 mm) der Größe 19 x 12 x 12 cm, die einen aufklappbaren Deckel besitzen. Dies ist sehr vorteilhaft bei der Kontrolle während des Torpors und der Jungenaufzucht. Weiterhin kommen Schuhkartons verschiedener Größe und Höhlen aus Rinde und Steinen zum Einsatz.

Ich reinige das Terrarium - je nach Aktivität der Tanreks - wöchentlich bis alle vier Wochen, was im Winter vollkommen ausreicht, weil der Stoffwechsel der Tiere auf sehr niedrigem Niveau arbeitet. Wenn die Tiere im Torpor sind, sollte man das Schlafhäuschen bei der Reinigung aussparen, um die Tiere nicht unnötig aufzuwecken.

Ernährung:

Mutter mit 26 Tage altem Jungtier am FutternapfDie Tiere ernähren sich hauptsächlich, aber nicht ausschließlich carnivor. Ich füttere eine abwechslungsreiche Mischung aus tierischer Fertignahrung, Lebendfutter und pflanzlichem Material. Die tierische Kost macht ca. 80-90% der Gesamtmenge aus. Ich reiche Katzendosen- und Katzentrockenfutter, Igeldosenfutter, Hundewurst und -kuchen, Quark, Joghurt, sowie ab und zu hartgekochtes Ei.

An Lebendfutter gebe ich u.a. Heimchen, Grillen, Wanderheuschrecken, Schaben, Mehlkäfer und ihre Larven, Zophobas, Regenwürmer, Nacktschnecken, kleine Gehäuseschnecken, Rosenkäferlarven, Wachsmottenlarven und Kellerasseln. Man kann auch Stabschrecken, nestjunge Mäuse und Eintagsküken verfüttern.

An Pflanzlichem ist v.a. süßes Obst wie Bananen oder Kiwi beliebt, jedoch nicht bei allen Tieren. Weiteres Futter kann gekochter Reis, Weißbrot in Milch und gehackter Knoblauch sein.

Die Beliebtheit der verschiedenen Futtermittel wechselt individuell und von Zeit zu Zeit. Während der Trage- und Laktationsperiode wird von den Weibchen fast alles gefressen, auch Obst, das vorher von manchen Tieren nicht angerührt wird etc. Auch die Jungtiere sind anspruchsloser.

Im Allgemeinen muss gesagt werden, dass Kleine Igeltanreks ein wenig zu Fettleibigkeit neigen und deshalb auf die Futtermenge geachtet werden sollte. Anfänglich vorsichtiges Füttern und häufiges Wiegen erleichtern dem Anfänger, die richtige Futtermenge einzuschätzen. Jungtiere im Wachstum dagegen sollten ausreichend Nahrung zur Verfügung haben.

Das Futter wird durch Beigaben von Gistocal oder Vitakalk ergänzt, auch die Futtertiere werden damit bestäubt.

Jahreszyklus:

Mutter mit 26 Tage altem JungenDer Aktivitätsrhythmus des Kleinen Igeltanreks wird zwar z.T. endogen gesteuert, äußere Faktoren sollten bei der Haltung aber dennoch beachtet werden, um den Tieren naturnahe Bedingungen zu bieten und ihnen die Ruhezeit zu "erleichtern". Die Auswirkungen auf die Zucht sind noch nicht bekannt, es wird aber vermutet, dass eine Winterruhe für die Fortpflanzung wesentlich ist (Gerrits, 1997a; Godfrey & Oliver, 1978).

Im November wird die Temperatur im Terrarium langsam auf ca. 17-20°C abgesenkt. Dies geschieht einerseits durch die natürliche Senkung der Außentemperatur, aber auch durch das Austauschen der 180-Watt-Strahler durch 60-Watt-Lampen und die Vergrößerung des Abstandes der Strahler zum Terrarienboden. Ich gebe allmählich weniger Futter, bis die Tiere schließlich nur noch ein- bis zweimal wöchentlich etwas bekommen. Die Tanreks werden lethargischer, fressen weniger und ziehen sich schließlich endgültig in ein Versteck zurück. Überwinterungen mehrerer Weibchen miteinander (auch mit einem Männchen) sind möglich, der Effekt auf die Zuchtchancen bei gemischtgeschlechtlicher Überwinterung ist jedoch unbekannt. Es ist allerdings wesentlich einfacher, die Tiere während des Torpors einzeln in kleinere Behälter (etwa eine ausreichend große Transportkiste) zu setzen.

Nach 2-4 Monaten beginnen die Igeltanreks entweder selbst, sich wieder zu regen, oder man hebt die Temperatur über ein bis zwei Wochen wieder an, damit sie dies tun. Einige Tiere reagieren auf die erhöhten Temperaturen langsamer als andere, dies ist normalerweise kein Grund zur Besorgnis.

Die Elstein-Strahler erhitzen das Terrarium während der Aktivitätssaison auf ca. 23-32°C. Die Tanreks können sich durch das Temperaturgefälle ihre bevorzugte Umgebungstemperatur aussuchen. Während dieser Zeit übersprühe ich das Terrarium mehrmals wöchentlich mit einem Blumensprüher, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Dies bleibt während der Überwinterung aus.

Zucht:

Männchen mit AugendrüsensekretionNach der Winterruhe und einigen Wochen Akklimatisationszeit werden die Tiere in Paaren oder zu 1,2 Tieren zusammengesetzt, was i.d.R. sofort Paarungsversuche zur Folge hat. Dabei zeigt sich bei den Männchen oft ein milchig-weißer Ausfluss aus Augen oder Nase; der Sinn dieses Verhaltens ist weitgehend unbekannt. Während der Paarung, die sich über mehr als eine Stunde erstrecken kann, quiekt das Weibchen meist und das Männchen schnauft von Zeit zu Zeit. Die Paarungshäufigkeit lässt nach einigen Wochen nach, worauf ich die Tiere wieder trenne.

Nach einer Tragzeit von etwa 60-65 Tagen (Künzle, 1998, berichtet von einer festgestellten Tragzeit bei einem Tier von 52 oder weniger Tagen) werden 1-10, durchschnittlich ca. 3-6 Junge geboren. Eines meiner Weibchen brachte 66 Tage nach der Verpaarung mit einem Männchen 7 Junge zur Welt; da die Weibchen aber wahrscheinlich einen induzierten Eisprung zeigen, sind von dieser Tragzeit noch einige Tage abzurechnen. Die Trächtigkeit eines Weibchens zeigt sich durch erhöhtes Körpergewicht, Anschwellen des Unterleibs und (kurz vor der Geburt) der Zitzen, besondere Futtergier und Nestbauverhalten.

Eine Handaufzucht ist möglich (z.B. bei Tod der Mutter), gute Beschreibungen hierzu finden sich bei Taynton (1979) und Gerrits (1997b). Es lässt sich jedoch argumentieren, dass die Jungen in der Natur auch verloren wären und eine derartige natürliche Selektion auch bei Tieren in Menschenobhut greifen sollte.

Entwicklung:

Sieben 20 Tage alte Jungtiere

Die Jungen wiegen bei der Geburt etwa 5-10 g, die Stachelspitzen sind knapp unter der Haut, die Augen und Ohren verschlossen. Die Entwicklungsgeschwindigkeit ist sehr stark von der Größe des Wurfes, aber auch vom Individuum abhängig, und in der Literatur findet man stark divergierende Angaben. Daher hier nur einige Orientierungswerte. Die Jungen sind nach wenigen Tagen bereits mit Stacheln bedeckt, die Augen öffnen sich um den 9. Tag herum, etwa eine Woche später (oder auch schon etwas früher) beginnen die Jungen, das Nest zeitweise zu verlassen. Mit etwa 3 Wochen beginnen die ersten Jungen feste Nahrung aufzunehmen, mit spätestens 4 Wochen fressen alle Jungen. Zu dieser Zeit sollte man möglichst abwechslungsreich füttern.

Im Alter von ca. 35 Tagen trinken die Jungen nicht mehr bei der Mutter. Zu diesem Zeitpunkt kann man sie auch schon abtrennen, es ist aber auch möglich, sie länger oder sogar (bei Weibchen) dauerhaft bei der Mutter zu lassen.

Gewichtskurven sind u.a. bei Godfrey & Oliver (1978) und bei Honegger & Noth (1966) gegeben.

Nach der ersten Überwinterung sind die Tiere geschlechtsreif. Die Tiere können sich bis zum Alter von 7 Jahren fortpflanzen.

Die Jungtiere lassen sich aufgrund ihrer Kloake meist nicht vor ihrer ersten Torporperiode geschlechtlich bestimmen. Männchen fallen besonders durch einen verdickte Ring um das Auge auf, der durch die Augendrüsen verursacht wird. Adulte Weibchen zeigen meist klar erkennbare Zitzen. Tiere, deren Geschlecht nicht bekannt ist, kann man mit einem Männchen zusammensetzen; an der Reaktion (Kopulation oder Aggression) kann man das Geschlecht oft erkennen. Männchen haben auch einen charakteristischen Geruch, der bei einiger Übung ebenfalls hilft.

Der Kleine Igeltanrek ist relativ langlebig, das älteste mir bekannte Tier lebt in einem amerikanischen Zoo und ist 17 Jahre alt. Dies ist natürlich nicht die Regel, ein Alter von 6-9 Jahren dürfte der Durchschnitt sein.

Krankheiten:

Manche Tiere leiden im Alter an Kieferabszessen, die schwierig zu heilen sind (Gerrits, 1997b). Eventuell hilft prophylaktisch harte Nahrung (Trockenfutter für Katzen, hartgepanzerte Insekten).

Gerrits (1997b) berichtet ebenfalls von Atemwegsinfektionen, die teilweise in einem frühen Stadium mit Antibiotika bekämpft werden konnten.

Um Mangelerscheinungen und Missbildungen bei Jungtieren zu vermeiden, sollte während der Trage- und Säugezeit verstärkt auf die Versorgung des Weibchens mit Mineralien und Vitaminen geachtet werden.

Literatur:

EISENBERG, J. F. (1975): Tenrecs and solenodons in captivity. Int. Zoo Ybk. 15: 6-12. (Volltext)

- (1980): Insectivorous mammals in captivity. Int. Zoo Ybk. 20: 47-52.

EISENBERG, J. F. & GOULD, E. (1967): The maintenance of tenrecoid insectivores in captivity. Int. Zoo Ybk. 7: 194-196. (Volltext)

- (1970): The Tenrecs: A Study in Mammalian Behavior and Evolution. Smiths. Contrib. to Zool. 27. 138 pp. (Volltext)

EISENBERG, J. F. & MUCKENHIRN, N. (1968): The reproduction and rearing of tenrecoid insectivores in captivity. Int. Zoo Ybk. 8: 106-110. (Volltext)

GARBUTT, N. (1999): Mammals of Madagascar. Yale University Press, New Haven and London.

GERRITS, D. N. (1997a): Keeping and Breeding the Lesser Hedgehog Tenrec (Echinops telfairi). Haltung und Zucht des Kleinen Igeltanreks (Echinops telfairi). Mitteil. der Bundesarbeitsgruppe (BAG) Kleinsäuger 2/97: 3-4. (Volltext)

- (1997b): Experiences with keeping and breeding the Small Madagascar Hedgehog Tenrec (Echinops telfairi). Erfahrungen mit der Haltung und Zucht des Kleinen Igeltanreks (Echinops telfairi). Unveröffentlicht. (Volltext)

GODFREY, G. K. & OLIVER, W. L. R. (1978): The reproduction and development of the pigmy hedgehog tenrec Echinops telfairi. Dodo, J. Jersey Wildl. Preserv. Trust 15: 38-51. (Volltext)

GOULD, E. & EISENBERG, J. F. (1966): Notes on the biology of the Tenrecidae. J. Mamm. 47 (4): 660-686. (Volltext)

HONEGGER, R. E. & NOTH, W. (1966): Beobachtungen bei der Aufzucht von Igeltanreks Echinops telfairi Martin. Zool. Beiträge (N.F.) 12 (2): 191-218.

HERTER, K. (1963): Untersuchungen an lebenden Borstenigeln (Tenrecinae). 2. Über das Verhalten und die Lebensweise des Igeltanreks Echinops telfairi Martin in Gefangenschaft. Zool. Beiträge (N.F.) 8 (1): 125-165.

KÜNZLE, H. (1998): Care and breeding of the Madagascan hedgehog tenrec, Echinops telfairi, under laboratory conditions. Der Tierschutzbeauftragte 1/98: 5-12; 2/98: 113-115. (Volltext)

RIORDAN, D. V. (1972): Reproduction in the spiny hedgehog tenrec Setifer setosus and the pigmy hedgehog tenrec Echinops telfairi. Jersey Wildl. Preserv. Trust Ann. Rep. 9: 18-25.

TAYNTON, K. M. (1979): Handrearing pigmy hedgehog tenrec Echinops telfairi at the Jersey Wildlife Preservation Trust. Dodo, J. Jersey Wildl. Preserv. Trust 16: 64-69. (Volltext)

 

Dr. David G. Kupitz, Viktoriastr. 22, 32257 Bünde, E-Mail: tenrecsite-3 (at) yahoo.de

 

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